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Mein Lieblingsgedicht zu Anfang :

Joseph von Eichendorff
(um 1830)

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

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Erziehen heißt:
Einem Menschen begegnen!

Vielleicht ist er kleiner
und schwächer,
noch unerfahren,
noch linkisch
und hilflos,
noch ängstlich
und ohne Wissen...

Aber er ist ein Mensch,
ein "Ich" voller Hoffnung,
voller Träume,
voll kleiner Sorgen und kleiner Freuden,
ein Mensch, den es nur einmal gibt,
unersetzlich
und kostbar!

So wie Begegnung
zwischen zwei Menschen
geschieht,
so auch Erziehung...
Es ist ein Lernen
auf beiden Seiten.

Erziehen heißt:
Einem Menschen begegnen,
ein Du erkennen,
ein Wir erleben
und sich bewusst werden als ein Ich...

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Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

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Der Mensch im Spiegel

Wenn du einmal bekommst, wonach du strebst,
und wirst König für einen Tag,
dann schau in den Spiegel und sieh dich an und höre,
was der Mensch zu dir sagt.
Es ist nicht die Mutter, der Vater, die Frau,
die hier über dich befinden.
Der Mensch, dessen Urteil am meisten hier zählt,
ist der Mensch in deinem Spiegel.

Dem musst du gefallen, den anderen nicht,
denn nur er bleibt dir bis zuletzt treu.
Und du hast deine schwierigste Prüfung bestanden,
wenn er sagt, er ist dein Freund.

Vielleicht bist du schlau, hast vieles vollbracht,
und willst weiterhin deinen Weg gehen,
doch der Mensch im Spiegel sagt:
"Du bist ein Nichts!"
kannst du ihm nicht ins Gesicht sehen.

Die Welt kannst du täuschen über Jahre hinweg,
wenn der Unehrlichkeit du dich fügst,
doch die letzte Belohnung sind Tränen und Schmerz,
wenn du den Menschen im Spiegel betrügst

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Yesterday is already a dream
and tomorrow only a vison,
but today well lived
makes every yesterday a dream of happiness
and every tomorrow a vision of hope!

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